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01.08.2017

Taktile Leitlinien nicht verstellen

Taktile Leitlinien sind Rillen im Boden, die meist entlang von Gehsteigen eingefräst sind. Sie helfen Menschen mit Sehbehinderung, sich im Straßenverkehr zurecht zu finden und sind somit eine wichtige Orientierungshilfe.

 

 

Im Rahmen der 27. Novelle der Straßenverkehrsordnung (Oktober 2015) wurde festgelegt, dass (u.a.) Leiteinrichtungen für Menschen mit Sehbehinderung nicht durch Fahrräder, Mopeds, Plakatständer, Sonnenschirme usw. blockiert bzw. verstellt werden dürfen.

 

 

Im Graz wurde kürzlich eine Informationskampagne gestartet, um die Bedeutung der Linien ins Bewusstsein zu rücken. Mit einer gelben Banderole werden Falschparker aufmerksam gemacht, dass sie eine Leitlinie verstellen. Sind die verkehrsbehindernden Fahrzeuge nach vier Wochen nicht entfernt, werden sie kostenpflichtig abgeschleppt. Wer sein Gefährt wiederhaben will, wird zur Kasse gebeten – rund 30 Euro sind dann fällig. Das Strafausmaß ist gleich hoch für falsch abgestellte Autos und kann je nach Vergehen und Begleitumständen variieren.

 

 

Der OÖZIV appelliert – so wie bei Parkplätzen für Menschen mit Behinderung – Rücksicht auf Verkehrsteilnehmer mit Sehbehinderung zu nehmen und taktile Leitlinien freizuhalten.

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Letzte Änderung: 12.08.2019

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